“The Museum für Kunst und Gewerbe … has a similar standing to the Victoria & Albert Museum in London or the Musée des Arts Décoratifs in Paris.” (Jason Farago, New York Times 11. Juli 2018)

Austausch und aktive Teilnahme – als Impulsgeberin, Mitgestalterin und Botschafterin des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg begleitet die Justus Brinckmann Gesellschaft auch Sie zur Kunst, zu gelungenem Design, zu gesellschaftsrelevanter Gestaltung und nachhaltigem Handwerk!
     
Früher wie heute ist die Justus Brinckmann Gesellschaft dem MK&G eine verlässliche Partnerin. Getragen von hanseatischem Bürgersinn und Freude an guter Gestaltung, unterstützt der Verein das Museum sowohl ideell wie substanziell. Erwerbungen, Ausstellungsprojekte, die Herausgabe von Publikationen oder die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Der Support der Freundinnen und Freunde ist vielfältig – und nachhaltig.

Ein besonderes Anliegen der Gesellschaft ist die Förderung zeitgenössischen Kunsthandwerks. Lange Jahre organisierte der Verein gemeinsam mit dem Museum die traditionsreiche MK&G messe für Kunsthandwerk und Design. Die vom Verein vergebenen Justus Brinckmann Preise gehören zu den renommiertesten Auszeichnungen für das gestaltende Handwerk in Deutschland.

DAS JUSTUS-BRINCKMANN-VOLONTARIAT

Wir als Freundeskreis unterstützen unser Museum auch in Hinblick auf den wissenschaftlichen Nachwuchs. Um dies ganz gezielt umzusetzen, haben wir 2023 das vom Freundeskreis finanzierte "Justus Brinckmann Volontariat” ins Leben gerufen. Jasmin Holtkötter war die erste Volontärin des neuen Justus-Brinckmann-Volontariats in der Sammlung SWANA des MK&G. Sie arbeitet nach Beendigung Ihres Volontariats nun als Kuratorin weiter in der Sammlung. 

Claire Müller hat soeben als zweite Volontärin Ihre Ausbildung in der Sammlung für Fotografie und neue Medien aufgenommen. Wir wünschen Ihr für ihre erste Zeit ein gutes Ankommen im MK&G und werden ab und zu mal bei ihr hineinschnuppern. Sie können sich bereits jetzt auf unser gemeinsames Programm freuen! Um sie etwas besser kennenzulernen, haben wir ihr 3 Fragen gestellt: 

1.Was war Dein erster Gedanke, als Du zum ersten Mal das Museum betreten hast – beruflich oder ganz privat?

Das erste Mal muss ich das Museum im Kindesalter betreten haben, bei einem der Besuche meiner Großeltern in Hamburg. Ehrlicherweise erinnere ich mich deshalb auch nicht genau an meinen ersten Gedanken. Doch eine leise Erinnerung an die vielen sich aneinanderreihenden Räume im Erdgeschoss, die mir endlos vorkamen, blieb mir erhalten. Die bloße Größe des Museums imponierte mir. 

2.Du kommst ursprünglich aus Schweinfurt – was hat Dich von dort aus auf den Weg ins Museum geführt?

Ursprünglich komme ich aus Schweinfurt. Über mein Bachelorstudium der Medien- und Kulturwissenschaften sowie Kunstgeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar, Universität Basel und Lyon Lumière II bekam ich vielfältige Einblicke in Kunst und Gestaltung. Besonders faszinierte mich früh die Fotogeschichte und -theorie. Anlässlich des  Bauhaus 100-Jubiläums war ich an der Ausstellung „Intermediale Experimente am Bauhaus“ und dem Performance-Projekt „bewegte.bauhaus.bilder“ beteiligt, was gewissermaßen den Grundstein meines Profil an der Schnittstelle von Foto- und Bildtheorie sowie Kuratieren setzte. Beruflich vertiefte ich meine Erfahrung mit fotografischen Sammlungen im Haus der Geschichte Bonn, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und Städel Museum Frankfurt. In meinem Masterstudium der „Curatorial Studies“ an der Städelschule und Goethe-Universität Frankfurt setzte ich mich mit ästhetischen, politischen und sozialen Aspekten fotografischer Ausstellungs- und Reproduktionsformen auseinander, die ich in meiner Masterarbeit zu Gabriele Stötzers Foto-Leporellos erforschte. Nun freue ich mich sehr, nach meinem Masterabschluss an die für mich prägende Sammlung Fotografie und neue Medien bei Esther Ruelfs und Sven Schumacher zurückzukehren!

3.Jetzt bist Du Volontärin für Neue Medien und Fotografie – was reizt Dich besonders daran?

Insbesondere die Mitarbeit an der bevorstehenden Retrospektive zu Hans Hansen reizt mich hierbei sehr. Ich freue mich sehr, die bereits im Praktikum begonnene Zusammenarbeit mit Hansen und die theoretisch wie praktische Beschäftigung mit seinem facettenreichen fotografischen Werk fortsetzen zu dürfen. Generell halte ich das Streben der Sammlung Fotografie und neue Medien, den Zugang zur Fotografie in ästhetischen, sozialen und wissenschaftlichen Feldern zu vertiefen, für äußerst produktiv.

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